Regenerativ & Digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung

Regenerativ & Digital ist dein Business-Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung. Deine Gastgeber sind Sebastian und David – beide tief verwurzelt in den Bereichen Business Strategy, Product Innovation, Digital Design und Green Coding. Die Beiden nehmen dich mit zu inspirierenden Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und gelegentlich auch aus der Politik. Gemeinsam mit dir erkunden sie, wie Unternehmen durch die Integration von regenerativem Wirtschaften und Digitalisierung nicht nur mehr Verantwortung übernehmen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen können. Regenerativ & Digital bietet dir tiefe Einblicke in die Praxis, diskutiert spannende Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie regenerative Prinzipien und digitale Innovationen bereits heute zusammenwirken, um positive Veränderungen für unseren Planeten zu erwirken. Tauche ein in eine Welt, in der wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und technologischer Fortschritt Hand in Hand gehen.

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Episodes

Thursday Oct 24, 2024

In dieser Episode von 'Regenerativ und Digital' spricht Sebastian mit Bodo Schulze, Chief Impact Officer der neu.land GmbH, über das nachhaltige Geschäftsmodell von Ela Mo, das sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von umweltfreundlichen Rucksäcken und Taschen konzentriert. Bodo erläutert die Bedeutung von Kundenzentrierung, fairen Arbeitsbedingungen, CO₂-Reduktion und den Einsatz von Digitalisierung und KI im Unternehmen.
neu.land strebt danach, Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft zu sein und setzt sich für faire Arbeitspraktiken und regenerative Ansätze ein.
In diesem Gespräch diskutieren Sebastian und Bodo die sich verändernde Rolle von Hard- und Softskills in der Wirtschaft, die Bedeutung positiver Zukunftsbilder und die Notwendigkeit, Veränderungen als konstante Herausforderung zu akzeptieren.
Sie beleuchten die Messung des sozialen Impacts durch die SDGs und die Anwendung des Konzepts der Beautiful Constraints, um Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Abschließend wird die Zukunftsvision von Ela Mo und neu.land skizziert, die auf Stakeholder-Werte und Resilienz abzielt.
 
Takeaways
Ela Mo ist eine D2C-Marke, die sich auf nachhaltige Produkte konzentriert.
Kundenzentrierung ist ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells.
Die Hälfte des Umsatzes wird über Amazon generiert.
neu.land setzt sich für 'living wages' in der Lieferkette ein.
CO₂-Reduktion ist ein wichtiges Ziel des Unternehmens.
neu.land hat 120 Prozent seiner Emissionen ausgeglichen.
Das Unternehmen strebt an, bis 2025 die CO₂-Emissionen um 30 Prozent zu reduzieren.
neu.land ist auf dem Weg zu einem regenerativen Unternehmen.
Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle in der Wertschöpfung.
KI wird genutzt, um Kundinnen-Feedback effizient auszuwerten. Die Relevanz von Softskills nimmt zu.
Veränderung ist eine Konstante in der Wirtschaft.
Positive Zukunftsbilder sind entscheidend für die Gesellschaft.
Die SDGs dienen als strategischer Fixstern für Unternehmen.
Herausforderungen können als Chancen betrachtet werden.
Das 80 Prozent Arbeitszeitmodell fördert Effizienz.
Investitionen in soziale Projekte sind wichtig.
Die Geschichten der Marke sind entscheidend für den Erfolg.
Stakeholder-Wert ist ein zentraler Aspekt der Unternehmensstrategie.
Resilienz ist notwendig, um in einem sich verändernden Umfeld zu bestehen.
 
In eigener Sache
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, empfehle unseren Podcast gerne weiter, lass uns eine positive Bewertung und vielleicht sogar eine kurze Rezension da. Und wenn Du Ideen für weitere Gesprächspartner:innen für uns hast oder persönliches Feedback jeder Art loswerden willst, schreib uns gerne unter regenerativ.digital@acb.studio.
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acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf die planetaren Grenzen und unsere Gesellschaft.
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Thursday Oct 17, 2024

In dieser Episode sprechen David und Sebastian mit Dr. Martin Bethke, Autor, Keynote-Speaker sowie Gründer und Geschäftsführer der Butterfly Effect Consulting. Martins Expertise liegt in den Bereichen Strategie und Nachhaltigkeitsberatung.
Martin definiert regeneratives Wirtschaften als das Ziel, das wir in unserem Wirtschaftssystem erreichen müssen, da wir in den letzten Jahrzehnten mehr Schaden als Gutes angerichtet haben. Er betont die Bedeutung der ökologischen Faktoren und des Umgangs mit den Ressourcen unseres Planeten. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen, um langfristig erfolgreich zu sein und die Ressourcen im Kreislauf zu führen.
Die Regulatorik spielt eine wichtige Rolle bei der Transformation von Unternehmen, aber auch der Austausch von Best Practices und die Kommunikation über erfolgreiche Lösungen sind entscheidend. Die Mitarbeiter der Unternehmen verstehen relativ schnell, dass Nachhaltigkeit und Regeneration nicht so kompliziert sind. Es erfordert Arbeit, aber es lohnt sich, da Profitabilität damit einhergeht.
Durch die Erweiterung der Dimensionen Ökologie und Soziales zur reinen Ökonomie, wird die Arbeit noch spannender und wirksamer. Es geht darum, die Welt und das eigene Leben zu verbessern. Jeder hat ein Interesse an sauberer Luft, Wasser, Gesundheit und einem sozialen Umfeld. Unternehmen sollten transparent sein und ihre Nachhaltigkeitsinitiativen kommunizieren, um gemeinsam etwas zu erreichen. Das richtige Mindset ist entscheidend, um die Veränderung voranzutreiben.
Die Sustainable Development Goals der UN (kurz: SDGs) können als Struktur- und Orientierungshilfe dienen, um den Impact des Unternehmens zu bestimmen und zu kommunizieren. In diesem Teil des Gesprächs diskutieren Dr. Martin Bethke und Sebastian die Bedeutung der Twin Transformation, die die digitale Transformation mit der Nachhaltigkeit verbindet. Sie betonen, dass die Digitalisierung noch nicht abgeschlossen ist und dass die Nachhaltigkeitstransformation digitale Tools und Software erfordert. Sie sprechen auch über die Herausforderungen bei der Implementierung von nicht-finanziellen Kennzahlen und der Incentivierung von Führungskräften. Darüber hinaus diskutieren sie die Rolle von Digitalisierung und Innovation bei der Erweiterung von Geschäftsmodellen in Richtung Nachhaltigkeit.
 
Takeaways
Regeneratives Wirtschaften ist das Ziel, das wir in unserem Wirtschaftssystem erreichen müssen, da wir mehr Schaden als Gutes angerichtet haben.
Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen, um langfristig erfolgreich zu sein und die Ressourcen im Kreislauf zu führen.
Die Regulatorik spielt eine wichtige Rolle bei der Transformation von Unternehmen, indem sie Impulse setzt und steuernd wirkt.
Der Austausch von Best Practices und die Kommunikation über erfolgreiche Lösungen sind entscheidend, um die Transformation zu beschleunigen. Nachhaltigkeit und Regeneration sind nicht so kompliziert, erfordern aber Arbeit und lohnen sich, da Profitabilität damit einhergeht.
Die Erweiterung der Dimensionen Ökologie und Soziales macht die Arbeit spannender und wirksamer.
Es geht darum, die Welt und das eigene Leben zu verbessern, indem man saubere Luft, Wasser, Gesundheit und ein soziales Umfeld fördert.
Unternehmen sollten transparent sein und ihre Nachhaltigkeitsinitiativen kommunizieren, um gemeinsam etwas zu erreichen.
Das richtige Mindset ist entscheidend, um die Veränderung voranzutreiben und umzusetzen.
SDGs können als Strukturhilfe und Orientierungshilfe dienen, um den Impact des Unternehmens zu bestimmen und zu kommunizieren. Die Twin Transformation verbindet die digitale Transformation mit der Nachhaltigkeit.
Die Digitalisierung ist noch nicht abgeschlossen und die Nachhaltigkeitstransformation erfordert digitale Tools und Software.
Die Implementierung von nicht-finanziellen Kennzahlen und die Incentivierung von Führungskräften sind Herausforderungen.
Die Digitalisierung und Innovation spielen eine wichtige Rolle bei der Erweiterung von Geschäftsmodellen in Richtung Nachhaltigkeit.
Es wird empfohlen, mit Stephanie Kuhnen von der Serviceplan Gruppe, Rainer Karchan von der Allianz und Sebastian Fidko von der Initiative Regenerative Macherschaft zu sprechen.
 
Sound Bites
"Regeneratives Wirtschaften ist das Ziel dessen, was wir in unserem Wirtschaftssystem erreichen müssen."
"Wir haben im Mai, wenn man jetzt Deutschland als Maßstab nimmt, eigentlich schon die ganzen Ressourcen, die regenerativen Ressourcen dieses Planeten für ein Jahr verbraucht."
"Die Transparenz über die nicht finanziellen Kennzahlen eines Unternehmens ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg."
"Wenn ich diese Dimensionen erweitere, Ökologie und Soziales, dann wird es noch mal viel spannender, bzw. plötzlich sehe ich noch mal eine ganz andere Wirksamkeit in dem, was ich tagtäglich tue."
"Die Welt auf der einen Seite ein bisschen besser zu machen, aber auch das eigene Leben ein bisschen besser zu machen."
"Weil am Ende des Tages, das muss immer noch ein Wirtschaftsunternehmen bleiben, das irgendwie Geld verdient."
"Das nachzuholen, was wir in der Digitalisierung bisher verpennt haben und das zu kombinieren mit im Prinzip der Nachhaltigkeitsberichterstattung."
 
In eigener Sache
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Thursday Oct 10, 2024

In dieser Folge spricht Sebastian mit Tanja Loitz, Geschäftsführerin der CO2online gGmbH, über regeneratives Wirtschaften und das Geschäftsmodell von CO2online. CO2online berät Verbraucher:innen im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz und setzt dabei auf die Messung von Energieverbräuchen, Feedbackmöglichkeiten und den Dialog mit den Verbrauchern.
Das Unternehmen bietet verschiedene Online-Checks an, die individuell auf die Ausgangslage der Nutzer zugeschnitten sind und Einsparpotenziale aufzeigen. CO2online verfügt über eine große Gebäudedatenbank mit tatsächlichen Verbrauchswerten und eine umfangreiche Förderdatenbank.
Die Gemeinnützigkeit des Unternehmens schafft Vertrauen und ermöglicht eine neutrale Beratung. Durch ihr Handeln und Wirken trägt CO2online zur Nachfragesteigerung am Markt bei und unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Das Unternehmen fördert die Akzeptanz von Veränderungen und trägt zur Stärkung der heimischen Wirtschaft bei.
CO2online arbeitet mit verschiedenen Units zusammen, um Produkte zu entwickeln und Inhalte zu erstellen. In diesem Teil des Gesprächs geht es um den Prozess der Ideenfindung und -umsetzung in der neu gelaunchten VierWende-Community. Es wird erklärt, wie Ideen generiert, getestet und implementiert werden. Außerdem wird diskutiert, wie KI und externe Datenquellen genutzt werden können, um den Beratungsprozess zu verbessern. Es wird auch über die Messbarkeit des Impact von VierWende gesprochen und wie die Sustainable Development Goals (SDGs) in ihre Arbeit integriert werden.
Im Laufe des Gesprächs diskutieren Tanja und Sebastian über die Veränderungen im Nutzerverhalten im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Chatbots. Sie sprechen auch über die Herausforderungen bei der digitalen Produktentwicklung und die Abhängigkeit von öffentlichen Fördermitteln.
Tanja betont die Bedeutung von Messbarkeit und Sichtbarkeit in der Energieeffizienz und wie CO2online dazu beiträgt. Sie teilt auch ihre Ziele für die Zukunft, darunter der Ausbau der Community und die Bildung von Gruppen für die beschleunigte Modernisierung von Häusern.
Als Empfehlungen für zukünftige Gespräche nennt sie Ronny Meyer, der einen Sanierungssprint entwickelt hat, und Acker, ein Unternehmen, das sich für gesunde Ernährung und regenerative Landwirtschaft einsetzt.
 
Takeaways
CO2online berät Verbraucher im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz und setzt dabei auf die Messung von Energieverbräuchen, Feedbackmöglichkeiten und den Dialog mit den Verbrauchern.
Das Unternehmen bietet verschiedene Online-Checks an, die individuell auf die Ausgangslage der Nutzer zugeschnitten sind und Einsparpotenziale aufzeigen.
CO2online verfügt über eine große Gebäudedatenbank mit tatsächlichen Verbrauchswerten und eine umfangreiche Förderdatenbank.
Die Gemeinnützigkeit des Unternehmens schafft Vertrauen und ermöglicht eine neutrale Beratung.
CO2online trägt zur Nachfragesteigerung am Markt bei und unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.
Das Unternehmen fördert die Akzeptanz von Veränderungen und trägt zur Stärkung der heimischen Wirtschaft bei.
Ein Schwerpunkt liegt auf der effizienten und sinnvollen Nutzung von Wohnraum.
CO2online arbeitet mit verschiedenen Units zusammen, um Produkte zu entwickeln und Inhalte zu erstellen. Bei VierWende gibt es einen durchdeklinierten Prozess für Ideenfindung und -umsetzung.
User-Testing wird durchgeführt, um Ideen zu testen und zu verbessern.
KI und externe Datenquellen werden genutzt, um den Beratungsprozess zu optimieren.
Der Impact von VierWende wird anhand von Metriken gemessen.
Die Sustainable Development Goals spielen eine gewisse Rolle, sind aber nicht der Hauptfokus. Das Nutzerverhalten verändert sich im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Chatbots, was Auswirkungen auf die Beratungsleistung hat.
Die digitale Produktentwicklung ist herausfordernd, da sie nicht linear verläuft und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Entscheidungsträgern und den Entwicklern erfordert.
Die Abhängigkeit von öffentlichen Fördermitteln kann eine Herausforderung sein, da die Bewilligungsprozesse lange dauern und nicht immer die technische Infrastruktur berücksichtigt wird.
Messbarkeit und Sichtbarkeit sind entscheidend für die Energieeffizienz, und CO2online trägt dazu bei, diese Aspekte zu verbessern.
Zukünftige Ziele von CO2online sind der Ausbau der Community und die Bildung von Gruppen für die beschleunigte Modernisierung von Häusern.
Empfehlungen für zukünftige Gespräche sind Ronny Meyer, der einen Sanierungssprint entwickelt hat, und Acker, ein Unternehmen für gesunde Ernährung und regenerative Landwirtschaft.
 
In eigener Sache
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Wednesday Oct 02, 2024


In dieser Episode sprechen David und Sebastian mit Nils Rödenbeck, Vice President und General Manager D/A/CH & UKIMEA bei Interface, einem Anbieter textiler und elastischer modularer Bodenbeläge. Interface verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2040 CO2-negativ zu werden und setzt dabei stark auf Kreislaufwirtschaft. Bereits heute hat das Unternehmen CO₂-negative Teppichfliesen entwickelt.
Nils Rödenbeck definiert regeneratives Wirtschaften als die Verbesserung und Erneuerung von Dingen unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Säulen der Nachhaltigkeit. Ein zentrales Thema ist dabei die Bedeutung von Digitalisierung und Daten, um den Fortschritt zu überwachen und zu steuern.
Im Gespräch geht es um die Klimaziele von Interface, insbesondere die Science-Based Targets Initiative. Nils spricht über die Herausforderungen der Beschaffung von biobasierten Materialien und die Notwendigkeit, einen Markt für CO₂-negative Produkte zu schaffen. Er reflektiert auch die Erfahrungen aus der Mission Zero und erklärt, wie diese Erkenntnisse in die neue Initiative "Climate Take Back" einfließen. Besonders betont Nils die Bedeutung von positiver Kommunikation und der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, um den Klimawandel gemeinsam zu bekämpfen.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs erklärt Nils den Entwicklungsprozess der CO₂-negativen Teppichfliesen und geht auf aktuelle Forschungsprojekte ein. Zudem wird die Bedeutung von Recycling und bio-basierten Materialien sowie Interface’s Reentry-Programm hervorgehoben, das den Lebenszyklus der Produkte verlängert. Nils spricht auch über die Vorteile des biophilen Designs, bei dem die Natur als Inspiration für innovative Produktentwicklungen dient, und teilt seine Vision für die Zukunft der Bodenbelagsindustrie.
Abschließend betont er die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit und Standardisierung, um Nachhaltigkeit in der Branche zum Industriestandard zu machen.
 
Takeaways
Interface hat das Ziel, bis 2040 CO₂ negativ zu sein und setzt dabei auf Kreislaufwirtschaft.
Regeneratives Wirtschaften bedeutet, Dinge und Zustände zu verbessern und zu erneuern unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Säulen der Nachhaltigkeit.
Das Unternehmen integriert Nachhaltigkeit tief in sein Geschäftsmodell und hat bereits CO₂-negative Teppichfliesen entwickelt.
Digitalisierung spielt eine große Rolle bei Interface, insbesondere im Bereich der Daten und der Schaffung von Standards.
Interface misst seine Nachhaltigkeitsleistung anhand von sechs Parametern und legt großen Wert auf Transparenz und Messbarkeit. Die Science-Based Targets Initiative hilft Interface, konkrete Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks zu setzen.
Die Beschaffung von biobasierten Materialien und die Schaffung eines Marktes für CO₂-negative Produkte sind Herausforderungen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.
Die Mission Zero von Interface hat gezeigt, dass Verzicht nicht schmerzhaft sein muss und positive Kommunikation und Zusammenarbeit entscheidend sind.
Interface forscht an der Schließung des Recyclingkreislaufs und der Entwicklung von CO₂-negativen Materialien. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind entscheidend für die Bodenbelagsindustrie.
Recycling und bio-basierte Materialien sind wichtige Entwicklungsstränge.
Das Reentry-Programm von Interface verlängert den Lebenszyklus der Produkte.
Das biofile Design schafft eine Verbindung zur Natur und hat positive Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeiter.
 
Sound Bites
"Interface hat das Ziel, ein restauratives Unternehmen zu werden und bis 2040 CO₂ negativ zu sein."
"Wir müssen auch auf die ökonomische Säule der Nachhaltigkeit achten, um innovieren und andere Unternehmen inspirieren zu können."
"Verzicht darf nicht wehtun. Es muss trotzdem gut aussehen und es muss trotzdem lange halten."
"Wie sieht das Lebensende eines Produktes aus und wenn dieses Produkt zurückkommt, wie möchte ich das eigentlich haben?"
"Die große Herausforderung ist, skalierbare Partner zu finden."
"Natur ist nicht streitbar. Die Formen der Natur sind nicht streitbar, die Architektur, die Farben, die Formen, die Strukturen sind nicht streitbar."
 
In eigener Sache
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Thursday Sep 26, 2024


In dieser Episode sprechen David und Sebastian mit Hartmut Schäfer über regeneratives Wirtschaften und den Ecogood Business Canvas. Hartmut erklärt, dass regeneratives Wirtschaften mehr ist als nur das Erreichen von Netto-Null. Es geht darum, die negativen Auswirkungen der Vergangenheit zu berücksichtigen und Schulden gegenüber der Natur und Gesellschaft zu begleichen. Er teilt seinen persönlichen Werdegang und beschreibt, wie er zur Gemeinwohlökonomie gekommen ist.
Der Ecogood Business Canvas ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Unternehmen, die über das klassische Business Model Canvas hinausgeht. Er berücksichtigt nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte, sondern auch Werteversprechen an verschiedene Berührungsgruppen. Unternehmen können das Canvas eigenständig oder mit Unterstützung von Experten durchlaufen. Hartmut betont, dass Unternehmen oft bei der Definition von Sinn und Vision sowie beim systemischen Denken auf Herausforderungen stoßen. Eine Vision von Regeneration und die Integration von Werten in das Geschäftsmodell sind zentrale Themen.
Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Gemeinwohlökonomie und des Ecogood Business Canvas ist nach Einschätzung von Hartmut z. B. das Unternehmen WEtell. (Anm. d. Redaktion: Alma Spribille hatten wir hier bereits im Interview.)
In einem weiteren Teil des Gesprächs wird die Rolle der Digitalisierung und Innovation in der Gemeinwohlökonomie diskutiert. Hartmut stellt die Frage, ob Digitalisierung ein Mittel oder ein Zweck ist, und betont die Notwendigkeit, Unternehmen auf ökologische und regenerative Ziele auszurichten. Ein weiteres Beispiel ist Wooden Valley, eine gemeinnützige GmbH, die im Bereich des zirkulären Bauens tätig ist und digitale Methoden einsetzt, um regeneratives Bauen zu erforschen und bekannt zu machen.
Zum Abschluss spricht Hartmut über die Rahmenbedingungen der Digitalisierung und die Notwendigkeit, Innovationen im Kontext der sozial-ökologischen Transformation zu reflektieren. Er teilt seine Vision, dass der Ecogood Business Canvas zum Standard für Unternehmensgründungen wird und eine andere Form von Wirtschaft ermöglicht.
 
Takeaways
Regeneratives Wirtschaften bedeutet, Schulden zu begleichen und sich um die Auswirkungen der Vergangenheit zu kümmern.
Regeneratives Wirtschaften geht über Netto Null hinaus und berücksichtigt auch die Auswirkungen anderer.
Der Gemeinwohlökonomie-Canvas ist ein Framework, das Unternehmen dabei unterstützt, sich gemeinwohlorientiert auszurichten.
Der Canvas basiert auf einer Wertelogik, die das Gemeinwohl fördert, und berücksichtigt verschiedene Akteure in einem Ecosystem.
Der Sinn und die Vision eines Unternehmens sind der Ausgangspunkt des Canvas. Das Ecogood Business Canvas ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Unternehmen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Die Definition von Sinn und Vision sowie das Denken in Systemen sind häufige Herausforderungen bei der Anwendung des Ecogood Business Canvas.
Eine Vision von Regeneration und die Integration von Werten in das Geschäftsmodell sind wichtige Aspekte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft.
Ein Beispiel für ein Unternehmen, das die Gemeinwohlökonomie und das Ecogood Business Canvas erfolgreich umgesetzt hat, ist WEtell. Die Digitalisierung sollte als Werkzeug genutzt werden, um ökologische und regenerative Ziele zu erreichen.
Es ist wichtig, Innovationen zu reflektieren und in den Kontext der sozial-ökologischen Transformation zu stellen.
Best Practices und Erfahrungen spielen eine wichtige Rolle in der Gemeinwohlökonomie.
Das Ecogood Business Canvas hat das Potenzial, zum Standard für Gründungen zu werden.
Die Gemeinwohlökonomie ermöglicht eine andere Form von Wirtschaft, die auf Gemeinwohl und Regenerativität ausgerichtet ist.
 
Sound Bites
"Regenerativ ist, ich kümmere mich auch um das, was ich angerichtet habe, oder das, was auch andere angerichtet haben."
"Wir leben nach wie vor massiv auf Kosten dieses Planeten."
"Das Canvas möchte einfach eine einfache Struktur geben, wo der Spaß macht, kreativ zu arbeiten."
"Wir wollen es wirklich drauf haben auf dem Canvas, weil wir rekursive Schleifen haben und sagen, zahlt das dann wirklich ein?"
"Es kann Werteversprechen zu jeder Berührungsgruppe geben, sodass wir da ein Stück weit mächtiger sind als das klassische Business Model Canvas"
"Wir wollen eine Lösung finden, dass Kaffee-Bäuerinnen und Bauern in Mittelamerika ein gutes Leben führen können und eine positive Zukunft haben."
"Was ändert das eigentlich an dem Zweck, den ihr verfolgt im Unternehmen? Ganz häufig gar nichts."
"Wir brauchen ein gemeinwohlorientiertes Businessmodell."
"Ich bin skeptisch den Rahmenbedingungen, in denen wir Digitalisierung einsetzen."
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Thursday Sep 19, 2024

In dieser Episode des Podcasts sprechen Sebastian und David mit Dirk Kannacher, Vorstandsmitglied der GLS Bank, über regeneratives Wirtschaften und die Rolle der Bank in einer nachhaltigen Zukunft.
Dirk erklärt, dass regeneratives Wirtschaften bedeutet, den Planeten achtsam zu nutzen und eine Wirtschaftsweise zu entwickeln, die der Natur Erholung ermöglicht. Die GLS Bank finanziert Projekte nach Positivkriterien und veröffentlicht transparent, wem sie Kredite gewährt. Im Gespräch betont Dirk die Bedeutung von Werten und Transparenz in der täglichen Arbeit der Bank. Er beschreibt seinen Job als den "coolsten der Welt", weil er aktiv zur Gestaltung einer besseren Zukunft beitragen kann.
Ein weiteres Thema ist die Rolle der Digitalisierung im Bankwesen. Dirk spricht darüber, wie sie Prozesse vereinfachen und effizienter machen kann. Besonders wichtig ist ihm, bei der Digitalisierung auch die Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Dirk geht auch auf das Thema künstliche Intelligenz ein und wie diese eingesetzt werden kann, um Abläufe zu optimieren. Die GLS Bank legt dabei besonderen Fokus auf die Optimierung ihrer internen Prozesse, bevor sie die Kommunikation mit den Kunden digital erweitert.
Ein weiterer zentraler Punkt ist, wie die GLS Bank ihre Wirkung misst. Sie verwendet Daten, um den Fortschritt ihrer Investitionen in erneuerbare Energien und nachhaltige Landwirtschaft zu verfolgen. Die Bank orientiert sich an der Donut- und der Gemeinwohl-Ökonomie und arbeitet aktiv an einer regenerativen Wirtschaftsweise, die planetare Grenzen und soziale Fundamente berücksichtigt. Auch die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen spielen eine zentrale Rolle in ihrer Arbeit.
Sound Bites
"Regenerativ bedeutet, den Planeten nachhaltig zu nutzen und eine Wirtschaftsweise zu entwickeln, die sich erholen kann."
"Die GLS Bank finanziert Projekte nach Positivkriterien und veröffentlicht transparent ihre Kredite."
"Werte und Transparenz spielen eine wichtige Rolle in der täglichen Arbeit der GLS Bank."
"Wenn ich kaufe, versuche ich zu überlegen, gibt es irgendetwas, also Hose, T-Shirt, Hemd oder Ähnliches, was aufgebraucht ist, dass ich eins abgeben kann und kann das eben weitergeben."
"Wenn wir wirklich in eine andere Form von Wirtschaft und regenerativer Wirtschaft kommen wollen, dann müssten wir eigentlich sagen, dass es die sogenannten planetaren Grenzen gibt."
"Das geht nur über Daten, geht nur über Zahlen, das geht nur halt über auch bestimmte Messkriterien."
In eigener Sache
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Thursday Sep 12, 2024

In dieser Episode sprechen Sebastian und David mit Emma Marx von der Neue Narrative über regeneratives Wirtschaften und die Positionierung des Verlags als regeneratives Unternehmen.
 
Emma erklärt, dass Regenerativität für sie mehr bedeutet als Nachhaltigkeit und es darum geht, mehr zu geben, als zu nehmen. Sie betont vor allem die Bedeutung sozialer Komponenten in der Regenerativität. Der Verlag der Neuen Narrative hat sich zum Ziel gesetzt, regenerativ zu werden und mehr als CO2-neutral zu sein. Emma spricht in diesem Zusammenhang über die Entscheidung, sich vom Kioskvertrieb zurückzuziehen und stattdessen ein Abo-Modell einzuführen, um ökologische und ökonomische Aspekte zu berücksichtigen. Die Motivation des Verlags liegt darin, die Wirtschaft zu verändern und eine Wirtschaft zu gestalten, die gut für alle ist. In diesem Teil des Gesprächs geht es um die Themen Regeneration, Werte und Digitalisierung. Zudem wird die Rolle der Digitalisierung für den Verlag und die Bedeutung von digitalen Produkten wie "9spaces" und dem "New Work Glossar" besprochen.
 
Es wird auch darauf eingegangen, wie Remote-Unternehmen klare Werte etablieren können und welche Best Practices dabei helfen. Schließlich wird die Messbarkeit des CO2-Fußabdrucks und die Frage, wie man den Impact misst, thematisiert. In diesem Teil des Gesprächs geht es um die Maßnahmen zur Emissionsvermeidung und -reduktion sowie um die Verantwortlichkeiten von Emma als "Regenerative Lead" bei NN Publishing. 
 
Takeaways
Regenerativität bedeutet mehr als Nachhaltigkeit und beinhaltet ökologische und soziale Komponenten.
Der Verlag der neuen Narrative hat sich zum Ziel gesetzt, regenerativ zu werden und mehr als CO₂-neutral zu sein.
Der Rückzug vom Kioskvertrieb und die Einführung eines Abo-Modells ermöglichen eine ökologischere und ökonomischere Praxis.
Die Motivation des Verlags liegt darin, die Wirtschaft zu verändern und eine Wirtschaft zu gestalten, die gut für alle ist. Unternehmen sollten sich als Teil des sozial-ökologischen Systems verstehen und Flexibilität sowie Haltung als wichtige Prinzipien anerkennen.
Die Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle für Unternehmen, insbesondere bei der Entwicklung digitaler Produkte wie "9spaces" und dem "New Work Glossar".
Remote-Unternehmen sollten klare Werte etablieren, um Vertrauen und Transparenz zu fördern.
Die Messbarkeit des CO2-Fußabdrucks kann eine Herausforderung sein, aber Unternehmen sollten dennoch bestrebt sein, ihren Impact zu reduzieren. Die Emissionen können durch Maßnahmen wie den Wechsel zu regenerativen Strom- und Stromanbietern reduziert werden.
Transparenz und Kommunikation waren wichtige Faktoren bei der Bewältigung der Herausforderungen.
Sound Bites
"Regenerativität bedeutet mehr als Nachhaltigkeit."
"Regenerativität ist ein Konzept, das schon seit Jahrhunderten besteht."
"Flexibilität und Haltung sind wichtige Prinzipien."
"Der Wertekanon von 9spaces fördert die Weiterentwicklung in den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie."
"Aber oft sind es dann die kleinen Dinge, die auch helfen."
"Letztendlich finde ich es schlau, einer Hand zu machen. Aber manchmal hätte ich gerne jemanden, das hätte mir gemacht."
 
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Thursday Sep 05, 2024

In dieser Episode besprechen Sebastian und David die vergangenen sechs Monate des Podcasts. Sie teilen einige Statistiken, wie die Anzahl der Downloads und Follower, und diskutieren ihre Top 3 Highlights aus den bisherigen Folgen. Außerdem geben sie einen Einblick in das Buch, an dem sie gerade arbeiten, und erläutern den groben Aufbau. Und sie teilen eine Neuigkeit, was den Release-Zyklus des Podcasts angeht.
 
Takeaways
Der Podcast hat bereits viele Downloads und Follower erreicht und erfreut sich einer kontinuierlichen und steigenden Entwicklung.
Das Buch, an dem Sebastian und David arbeiten, ist in drei Teile unterteilt: ein Theorieteil, ein Praxisteil und ein Fazit mit Handlungsempfehlungen.
Das Buch wird auch ein Trendradar und ein Framework enthalten, um Unternehmen bei der Umsetzung von regenerativem Wirtschaften zu unterstützen.
Der Podcast wird auch nach Abschluss des Buches fortgesetzt und Unternehmen weiterhin begleiten und über ihre Entwicklung berichten.
 
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Thursday Aug 29, 2024

In dieser Folge von Regenerativ & Digital sprechen Sebastian und David mit dem CEO von Everwave Clemens Feigel über regeneratives Wirtschaften und das Geschäftsmodell von Everwave.
Everwave sammelt Müll in den Ozeanen und schafft so eine bessere Umwelt und Lebensqualität in den betroffenen Regionen. Das Unternehmen finanziert sich durch den Verkauf von Plastic Credits und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Müllreduktion voranzutreiben. Everwave setzt mit seinem Projekt Plastic OBS+ auch auf künstliche Intelligenz, um Plastikmüll in der Umwelt zu detektieren. Eine weitere Kooperation von Everwave ist das Projekt Mix Up, bei dem biologisch verträgliches Neuplastik aus Altplastik generiert wird.
Clemens spricht über die langfristigen Ziele von Everwave und die Schwierigkeiten, Forschung und Entwicklung mit dem Markt zu synchronisieren. Er betont die Bedeutung der enzymatischen Verwertung von Plastik und die Rolle von Everwave als Kommunikationstool, um Wissen in die Gesellschaft zu transferieren. Clemens erklärt auch die Impact-KPIs von Everwave, wie die gesammelte Menge Müll, die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze und die Sensibilisierung der Menschen. Er spricht über die Herausforderungen der Finanzierung und die Notwendigkeit von Transparenz.
Clemens teilt auch die Highlights der Veränderung, darunter die Möglichkeit, Kinder zur Schule zu schicken und den sichtbaren Impact auf die Umwelt. Er spricht über die Roadmap von Everwave, einschließlich des Wachstums in neuen Märkten und des Ausbaus des Teams.
 
Takeaways
Regeneratives Wirtschaften bedeutet, einen Ort in einem besseren Zustand zu verlassen, als man ihn vorgefunden hat.
Everwave sammelt Müll in den Ozeanen und schafft so eine bessere Umwelt und Lebensqualität in den betroffenen Regionen.
Das Geschäftsmodell von Everwave basiert auf dem Verkauf von Plastic Credits und der Zusammenarbeit mit Unternehmen, um ihre Müllreduktion voranzutreiben.
Everwave setzt künstliche Intelligenz ein, um Plastikmüll in der Umwelt zu detektieren und zu sortieren.
Das Projekt Mix Up zielt darauf ab, biologisch verträgliches Neuplastik aus Altplastik zu generieren. Die Plastikmüllregeneration ist eine langfristige Herausforderung, bei der Forschung und Entwicklung mit dem Markt synchronisiert werden müssen.
Die enzymatische Verwertung von Plastik ist ein wichtiger Baustein für die Regeneration.
Everwave fungiert als Kommunikationstool, um Wissen über die Bedeutung der Müllregeneration in die Gesellschaft zu transferieren.
Die Impact-KPIs von Everwave umfassen die gesammelte Menge Müll, die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze und die Sensibilisierung der Menschen.
Die Finanzierung ist eine große Herausforderung für Everwave, da sie noch als Nice-to-have-Produkt betrachtet werden.
Transparenz ist für Everwave wichtig, um zu zeigen, wie das Geld verwendet wird und wie viel tatsächlich in Projekte fließt.
Die Roadmap von Everwave umfasst das Wachstum in neuen Märkten und den Ausbau des Teams.
 
Sound Bites
"Wir sammeln Müll an den Orten, an denen wir im Einsatz sind. Das heißt, auf Basis der Natur oder für die Natur tun wir natürlich was Gutes."
"Unser Ansatz ist es, den Verschmutzungen der Ozeane durch Plastikmüll mit einer ganzheitlichen Lösung zu begegnen."
"Wir schauen uns an, was für Flüsse es gibt, wie verschmutzt sie sind, ob es Recyclingstrukturen gibt und so weiter."
"Unsere Rolle, die ist oft oder häufiger so in den Forschungsprojekten, ist, dass wir der Use-Case sind und auch das Kommunikationstool."
"Wir haben jetzt gerade die Road to 10 Million ausgegeben. Also 10 Millionen Kilogramm bis Ende 2026."
"Es ist uns auch wichtig zu zeigen, wie viel von dem Geld, also von einem Euro, fließt denn wirklich in Projekte."
 
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Thursday Aug 15, 2024

In dieser Folge von Regenerativ & Digital ist Stan Reimgen, der Co-Founder von Big. An Impact Studio, zu Gast. Das Gespräch dreht sich um regeneratives Wirtschaften und das Sustainable Innovation Framework. Stan erklärt, dass regeneratives Wirtschaften bedeutet, einen größeren Mehrwert für die Gesellschaft und den Planeten zu stiften. Es reicht nicht mehr aus, nur nachhaltig zu sein, sondern wir müssen die bereits beschädigten Ökosysteme restaurieren.
Big Studio konzentriert sich auf nachhaltiges und regeneratives Design und arbeitet mit Unternehmen zusammen, die bereits nachhaltig ausgerichtet sind oder nachhaltig werden wollen. Sie haben den Re-Leadership Report 2024 veröffentlicht, der sich mit dem Purpose Action Gap in Unternehmen befasst. Der Report enthält acht Prinzipien für regeneratives Wirtschaften, die durch Beispiele aus der Wirtschaft veranschaulicht werden.
Stan erklärt auch, wie das Sustainable Innovation Framework von Big Studio genutzt werden kann, um Nachhaltigkeit in Produkte und Dienstleistungen zu integrieren. Er erwähnt auch die Bedeutung von Offenheit, Transparenz und Co-Kreation für regenerative Unternehmen. 
Takeaways
Regeneratives Wirtschaften bedeutet, einen größeren Mehrwert für die Gesellschaft und den Planeten zu stiften.
Es reicht nicht mehr aus, nur nachhaltig zu sein, sondern wir müssen die bereits beschädigten Ökosysteme restaurieren.
Big Studio konzentriert sich auf nachhaltiges und regeneratives Design und arbeitet mit Unternehmen zusammen, die bereits nachhaltig ausgerichtet sind oder nachhaltig werden wollen.
Der Re-Leadership Report 2024 befasst sich mit dem Purpose Action Gap in Unternehmen und enthält acht Prinzipien für regeneratives Wirtschaften. 
Veränderung sollte mit dem Purpose oder der DNA des Unternehmens verbunden sein
Es ist wichtig, den Business Case für Nachhaltigkeit zu machen
Champions, die Veränderung wollen und unterstützen, sollten identifiziert werden
Veränderung sollte in Produkte und Lösungen eingebettet werden
Es ist wichtig, systemisches Engagement zu fördern und Silos aufzulösen
Kommunikation und Bildung sind entscheidend, um ein positives Narrativ für Nachhaltigkeit aufzubauen
Manchmal macht es wirtschaftlich keinen Sinn, regenerative Entscheidungen zu treffen, aber es ist dennoch wichtig, das Richtige zu tun.
Das Sustainable Innovation Framework von Big Studio kann genutzt werden, um Nachhaltigkeit in Produkte und Dienstleistungen zu integrieren und Innovation voranzutreiben.
Offenheit, Transparenz und Co-Kreation sind wichtige Prinzipien für regenerative Unternehmen.
Sound Bites
"Es reicht nicht mehr aus, nur nachhaltig zu sein, sondern wir müssen die bereits beschädigten Ökosysteme restaurieren."
"Viel zu wenig Praxisbeispiele, viel zu wenig wirklich Handlung und Praxis"
"Leadership Commitment braucht am besten beides, Bottom-up und Top-down"
"Manchmal macht nichts von diesen Prinzipien einfach wirtschaftlichen Sinn. It's not business common sense. Das macht einfach keinen Sinn. Und trotzdem ist es das Wichtige zu tun."
In eigener Sache
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