Regenerativ & digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung

Regenerativ & digital ist dein Business-Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung.

Dein Gastgeber ist Sebastian – tief verwurzelt in den Bereichen Business Strategy, Product Innovation, Digital Design und Green Coding. Er nimmt dich mit zu inspirierenden Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und gelegentlich auch aus der Politik. Gemeinsam mit dir erkundet er, wie Unternehmen durch die Integration von regenerativem Wirtschaften und Digitalisierung nicht nur mehr Verantwortung übernehmen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen können.

Regenerativ & digital bietet dir tiefe Einblicke in die Praxis, diskutiert spannende Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie regenerative Prinzipien und digitale Innovationen bereits heute zusammenwirken, um positive Veränderungen für unseren Planeten zu erwirken.

Tauche ein in eine Welt, in der wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und technologischer Fortschritt Hand in Hand gehen.

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Episodes

2 hours ago

In dieser Episode von „Regenerativ & digital“ spricht Sebastian mit Saskia Sefranek, einer von drei Geschäftsführer:innen von Acker e.V.. Sie verantwortet dort die Bereiche System Change und Entwicklung – und bringt ihre Erfahrung aus der Start-up- und Venture Capital-Welt in ein gemeinnütziges Wirkungsökosystem ein.
Gemeinsam tauchen sie in den „Ackerkosmos“ ein: von den Bildungsprogrammen AckerRacker und GemüseAckerdemie an Kitas und Schulen über Office-Gardening in Unternehmen bis hin zu generationenübergreifenden Angeboten in Nachbarschaften und Pflegeeinrichtungen. Immer im Zentrum: mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel – mit dreckigen Händen, leuchtenden Kinderaugen und gelebter Gemeinschaft.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Wirkungsmessung: „Wirkung ist unsere Währung“, sagt Saskia. Sie erklärt, wie Acker neun Wirkungsfelder systematisch erfasst – von Wissen über Gemüse, Begeisterung und Wertschätzung über gesündere Ernährung und Naturbezug bis hin zu Bewegung, Sozialkompetenzen, Verantwortungsübernahme und Selbstwirksamkeit. Anhand konkreter Zahlen wird deutlich, welchen Hebel ein Acker-Lernort für Ernährungsverhalten, Gesundheit und Nachhaltigkeitsbewusstsein hat.
Daneben geht es um die Frage, wie man so einen Wirkungsapparat finanziell stabil aufstellt. Saskia erläutert, wie sich Acker über Eigenanteile der Lernorte, Präventionspartner wie Krankenkassen, Unternehmenspartnerschaften, Stiftungen, öffentliche Förderung und die System Change Allianz trägt – eine Art „unternehmerische Philanthropie“, bei der nicht finanzielle Rendite, sondern Impact-Rendite im Fokus steht.
Natürlich spielt auch die Digitalisierung eine zentrale Rolle: Acker hat eine eigene digitale Lernplattform für Pädagog:innen aufgebaut und professionalisiert intern komplexe Logistik- und Skalierungsprozesse über CRM- und ERP-Systeme. Gleichzeitig bleibt das Spannungsfeld klar: Digitale Tools und KI sind nur dann sinnvoll, wenn sie am Ende zu mehr „dreckigen Händen“ auf echten Äckern führen – und ihren eigenen Ressourcen- und Energiebedarf im Verhältnis zur erzeugten Wirkung rechtfertigen.
Im letzten Teil des Gesprächs geht es um Systemwandel und politische Rahmenbedingungen: Bildung für nachhaltige Entwicklung, ein schwierigeres politisches Klima, aber auch die Idee positiver sozialer Kipppunkte. Saskia skizziert die Vision bis 2030: Jedes Kind soll die Chance haben, den Weg vom Saatkorn zur Karotte mit eigenen Händen zu erleben. Dafür arbeitet Acker entlang drei Hebeln: eigene Skalierung, Multiplikation über Pädagog:innenausbildung und Eltern – und politische Arbeit auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene.
 
Takeaways:
Warum „Wirkung ist unsere Währung“ bei Acker mehr ist als ein Slogan – und wie neun Wirkungsfelder messbar gemacht werden
Wie aus Schul- und Kita-Gärten systemverändernde Lernorte für Ernährung, Gesundheit, Naturbezug und Sozialkompetenz werden
Wie ein diversifiziertes Finanzierungsmodell und die System Change Allianz Acker resilient durch herausfordernde Zeiten tragen
Wie digitale Plattformen, Daten und perspektivisch KI helfen, hochkomplexe Logistik zu steuern – ohne das Erlebnis auf dem Acker zu ersetzen
Wie Acker trotz schwierigem politischen Sentiment an der Vision arbeitet, naturnahe Lernorte zum Bildungsstandard zu machen
Mehr zu Ackerhttps://www.acker.co/
 
In eigener Sache
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ACHTUNG: "Regenerativ & digital" gibt es jetzt auch zum Lesenhttps://bit.ly/4lfgyB7
 
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Wednesday Jan 14, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Ruth von Heusinger, Gründerin von ForTomorrow. Gemeinsam steigen sie tief in die Frage ein, wie CO₂-Kompensation wirklich wirksam werden kann – jenseits von Marketing-Versprechen und Good-Feel-Narrativen.
For Tomorrow verfolgt dafür einen ungewöhnlich direkten Hebel: Statt auf freiwillige Offsets zu setzen, nutzt die Organisation den verpflichtenden europäischen Emissionshandel. Ruth erklärt, wie Privatpersonen und Unternehmen über ForTomorrow Emissionsrechte kaufen lassen können – und warum das Löschen bzw. Stilllegen dieser Rechte (über Treuhandstrukturen) dazu beiträgt, den CO₂-Deckel im System tatsächlich Stück für Stück enger zu ziehen. Kurz: weniger Rechte im Markt, mehr Preisdruck, mehr Anreiz zur Transformation – bis hin zu ganz konkreten Effekten wie dem Fuel Switch zwischen Kohle und Gas.
Der zweite Wirkpfad ist naturbasiert – aber mit System: Aufforstung in Deutschland über Flächenumwandlung, bewusst gewählt wegen der strengen Waldgesetze und der langfristigen Sicherung. Ruth spricht offen über die Zeitdimensionen von CO₂-Entnahme, konservative Berechnungen (Worst-Case-Logik inklusive) und darüber, warum Glaubwürdigkeit bei Impact-Messung wichtiger ist als „schöne Zahlen“.
Ein zentrales Thema der Folge ist außerdem die Rolle von Digitalisierung und KI: ForTomorrow setzte von Anfang an auf einen schlanken, digitalen Spendenprozess – ohne Papierballast, dafür mit guter User Experience und dem Anspruch, auch digitale Nachhaltigkeit mitzudenken. Beim Thema KI bleibt Ruth pragmatisch: einsetzen, wo es Wirkung stiftet – nicht, weil es gerade „draufstehen muss“.
Hinzu kommen ihr politisches Engagement im Vorstand des BNW – Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und auf europäischer Ebene bei Ecopreneur. Ruth gibt eine Blick hinter die Kulissen und ordnet ein, wie Regulierung, Lobbydruck und gesellschaftliche Narrative aktuell um die Richtung der Transformation ringen.
Ein Gespräch für alle, die Wirkung nicht fühlen, sondern verstehen wollen – und die Lust haben, Klimaschutz als strategisches Projekt mit echtem Hebel zu denken.
 
Takeaways:
For Tomorrow nutzt den verpflichtenden EU-Emissionshandel als direkten Hebel gegen große Emittenten
Emissionsrechte stilllegen/ löschen kann Angebot verknappen, Preise beeinflussen und Transformation beschleunigen
Aufforstung wird systemisch gedacht: Flächenumwandlung in Deutschland schafft langfristige Sicherung durch Waldgesetze
Impact-Messung bleibt bewusst konservativ: lieber belastbar als „hübsch gerechnet“
Digitalisierung ist Enabler: einfache Spendenprozesse, bessere UX – und ein kritischer Blick auf Ressourcenverbrauch von KI
 
Mehr zu ForTomorrow:Website: https://www.fortomorrow.eu/Newsletter: https://www.fortomorrow.eu/de/newsletter-anmeldungLinkedIn von Ruth: https://www.linkedin.com/in/ruth-von-heusinger-b888b75a/
 
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Wednesday Dec 10, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Peter Post – einem der erfahrensten Köpfe im deutschsprachigen UX-, Service- und Strategiedesign und seit vielen Jahren Treiber für digitale Kreislaufwirtschaft.
Nach über 18 Jahren bei der Digitalagentur "Scholz & Volkmer", wo er als Geschäftsführer maßgeblich prägte, wie digitale Produkte in Deutschland gestaltet werden, gründete Peter 2020 sein eigenes Studio. Sein Fokus: Circular Experience Design – also Services, die echte Kreisläufe ermöglichen, unterstützen und skalieren.
Gemeinsam beleuchten wir, wie er zu Nachhaltigkeit und zirkulären Geschäftsmodellen kam, warum Kreislaufwirtschaft für Unternehmen wirtschaftlich so attraktiv ist und welche Nutzungsmuster ihm in seiner täglichen Projektarbeit immer wieder begegnen.
Dabei zeigt Peter eindrücklich: Kreislaufwirtschaft ist kein „Öko-Konzept“, sondern schlicht gutes Wirtschaften. Unternehmen, die Materialien, Komponenten und Produkte im Kreislauf halten, sichern sich neue Umsatzpotenziale, reduzieren Risiken in Lieferketten und erhöhen ihre Resilienz.
Ein besonderes Highlight der Folge: Peters Einblicke in den kommenden Digitalen Produktpass (DPP) der EU – ein regulatorischer Gamechanger, der enorme Chancen für digitale Services eröffnet. Von Reverse Logistics über Refurbishment bis hin zu „Product-as-a-Service“-Modellen: Wir diskutieren, welche Hebel jetzt wichtig werden und warum gerade der Mittelstand hier enormes Potenzial hat.
Außerdem sprechen wir über die Circular Experience Library – den Open-Source-Methodenkoffer, den Peter samt über 70 Pattern kostenlos veröffentlicht hat. Warum er das tut? „Es geht alles viel zu langsam – wir müssen das Wissen breit ausrollen, nicht verknappen.“
Ein Gespräch voller praktischer Beispiele, strategischer Tiefenbohrungen und klarer Empfehlungen für alle, die Kreislaufwirtschaft nicht nur verstehen, sondern gestalten wollen.
 
Takeaways:
Kreislaufwirtschaft ist vor allem eines: wirtschaftlich sinnvoll und werterhaltend.
Digitale Services sind der Schlüssel, Zyklen wie Reuse, Repair, Refurbishment und Product-as-a-Service skalierbar zu machen.
Der Digitale Produktpass (DPP) wird ab 2025 zum zentralen Hebel für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und neue Geschäftsmodelle.
Unternehmen profitieren mehrfach: durch neue Revenue Streams, bessere Resilienz und reduzierte Abhängigkeiten in Lieferketten.
Open-Source-Tools wie die Circular Experience Library beschleunigen Innovation – und holen Service Designer:innen in die Verantwortung.
Erfolgreiche Kreislaufprojekte scheitern selten an der Idee, sondern an internen Kompetenzen, Kultur und fehlenden Buy-ins.
Reparatur und Wartung sind die unterschätzten Power-Pattern der zirkulären Wirtschaft.
 
Link zur Circular Experience Library: https://www.circular-experience-library.org/
E-Mail: peter@circular-experience.org
 
In eigener Sache
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"Regenerativ & Digital" zum Lesen bei unserem Verlag Springer/ Gabler: https://bit.ly/4lfgyB7 

Wednesday Nov 26, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Stefan Schneider, Teil der Beratergemeinschaft "Myzelium" und seit vielen Jahren Begleiter von Menschen und Organisationen auf dem Weg zu gemeinschaftsbasierten Geschäftsmodellen. Mit seinem Hintergrund als Gründer des solidarischen Coworking Spaces "Franzwerk" in Tübingen und seiner langjährigen Arbeit in der Organisationsentwicklung bringt Stefan nicht nur Expertise, sondern vor allem gelebte Praxis mit.
Gemeinsam tauchen die beiden tief ein in die Logik und Wirkung gemeinschaftsgetragener Geschäftsmodelle: Warum werden Fixkosten im klassischen Markt falsch gedacht? Wie entsteht durch gemeinschaftliche Finanzierung ein Gegenmodell zu Wachstumszwang, Kapitalakkumulation und Konsumlogik? Und warum führt das zu mehr Wirksamkeit, Dankbarkeit und echten Gestaltungsmöglichkeiten für alle Beteiligten?
Stefan erläutert, wie aus Kund:innen mündige Mitglieder werden, wie solidarische Beiträge exklusive Preise ersetzen – und warum gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften für viele Menschen der Weg ist, ihre Herzensprojekte endlich tragfähig umzusetzen. Er teilt, wie das Franzwerk vom klassischen Coworking Space zu einem solidarischen Ort wurde und wieso selbst digitale Plattformen wie "WeChange" gerade beginnen, gemeinschaftsbasiert zu wirtschaften.
Ein zweites großes Thema der Episode ist der bewusste Umgang mit digitalen Tools. Stefan erklärt, weshalb "Myzelium" konsequent auf Big Tech-Produkte verzichtet, wie digitale Zusammenarbeit in gemeinschaftsbasierten Projekten gestaltet wird und wo die Grenzen zwischen Komfort und Haltung liegen. Und natürlich geht es auch um KI: Welche Chancen sieht "Myzelium" – und warum braucht es jetzt dringend bewusste Gestaltung statt unreflektierter Nutzung?
Eine Episode, die zeigt, wie radikal anders Wirtschaft aussehen kann, wenn Menschen Verantwortung teilen, Beziehungen stärken und Organisationen nach Bedürfnissen statt nach Preisen gestalten.
 
Takeaways
 
Fixkosten über solidarische Beiträge statt über Margen finanzieren – ein Ausweg aus dem Wachstumszwang
Festgesetzte Preise schließen aus – Beitragsrunden ermöglichen Teilhabe und Solidarität
Aus Konsument:innen werden Mitgestalter:innen, die Verantwortung übernehmen
Gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften macht Herzensprojekte tragfähig
Digitale Tools sind kein Selbstzweck – es braucht bewusste, wertebasierte Entscheidungen
KI verlangt klare Haltungen und menschliche Räume, nicht nur Effizienzsteigerung
"Myzelium" zeigt: Wirtschaft kann kooperativ, relational und regenerativ werden
 
Link zum Myzelium – https://www.myzelium.com/Myzelium-Podcast (mit bereits über 100 Folgen!) – https://www.myzelium.com/podcast/ 
 
In eigener Sache
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Wednesday Nov 12, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Michael Schwienbacher, Gründer und Ecosystem Architect von Sym: – dem Beyond Economy Ökosystem.
Sym: versteht sich als Entwicklungs- und Betriebsplattform für Unternehmensökosysteme – mit dem Ziel, Wirtschaft neu zu denken: vernetzt, symbiotisch und zukunftsfähig.
Michael erzählt, wie er nach einem radikalen Bruch mit der klassischen Finanzlogik zu einem neuen Verständnis von Unternehmertum fand – vom Ego zum Wir, vom Profitdenken zum Verantwortungskapitalismus.
Gemeinsam diskutieren Sebastian und Michael, warum Kooperation das neue Wachstum ist, wie Unternehmen in Ökosystemen echten Mehrwert für alle schaffen können und welche Rolle dabei Digitalisierung, Daten und KI spielen.
Anhand konkreter Beispiele wie Sym:tronics – einem Zusammenschluss mittelständischer Elektronikunternehmen – zeigt Michael, wie Synergien durch gemeinsame IT-, Vertriebs- und Datenstrategien entstehen und wie daraus eine Blaupause für neue, regenerative Wirtschaftsmodelle wächst.
Ein zentraler Treiber dabei: digitale Plattformen und die hauseigene KI „Lenny“, die Wissen bündelt, Verbindungen schafft und Kooperation intelligent fördern soll.
Sym: wird so zur praktischen Antwort auf die Frage: Wie sieht Wirtschaft jenseits des Wettbewerbs aus – als lebendiges, sich selbst verstärkendes System, vergleichbar mit dem Ökosystem "Wald"?
Ein Gespräch über die Zukunft von Wirtschaft als Gemeinschaftsleistung – datengetrieben, verantwortungsbewusst und zutiefst menschlich.
 
Takeaways:
Vom Ego zum Wir: Verantwortungskapitalismus statt Turbokapitalismus
Ökosysteme als Organisationsform der Zukunft
Kooperation schafft Mehrwert und Resilienz
Digitalisierung & KI als Enabler für Vertrauen, Transparenz und Effizienz
Sym: als Blaupause für regenerative Geschäftsmodelle
 
Mehr zu Sym: https://sym.eco/E-Mail: info@sym.eco
 
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Wednesday Oct 29, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Axel Berger, Chief Sustainable Officer des Familieninvestors Haniel und geschäftsführender Vorstand von Enkelfähig e.V. Gemeinsam diskutieren sie, warum Nachhaltigkeit ein neues Narrativ braucht – weg vom Verzicht, hin zu einem positiven Zukunftsversprechen – und wie Unternehmen Nachhaltigkeit im Management wirklich operationalisieren können.
Axel zeigt eindrücklich, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität keine Gegensätze sind. Er erklärt, wie Digitalisierung und datenbasierte Tools helfen, Dekarbonisierung messbar und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten – und warum der Schlüssel zu echter Wirkung in der Verbindlichkeit von Managementsystemen liegt.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
Die Notwendigkeit eines neuen, positiven Narrativs für Nachhaltigkeit
Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsziele in die Managementroutine integrieren können
Warum Transparenz, Daten und klare KPIs entscheidend sind
Welche Chancen in Märkten wie Energiespeicherung, Batterierecycling und Kreislaufwirtschaft liegen
Und wie nachhaltige Investitionen zu unternehmerischem Erfolg führen können
Axel teilt außerdem persönliche Einblicke in seine eigene Transformation – vom klassischen Manager mit hohem CO₂-Fußabdruck zum nachhaltigen Familienreisenden im Elektroauto. Seine Botschaft: Regeneration beginnt mit Haltung – und mit der Bereitschaft, Chancen zu erkennen, statt Risiken zu fürchten.
Ein Gespräch über Verbindlichkeit, Verantwortung und die Kraft einer positiven Zukunftsgeschichte.
 
Takeaways:
Nachhaltigkeit braucht ein neues Narrativ: nicht Verzicht, sondern Zukunft
Managementsysteme müssen Nachhaltigkeit messbar und incentiviert machen
Digitalisierung ist der Enabler für Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Regenerative Geschäftsmodelle entstehen dort, wo Effizienz und Wirkung zusammenfinden
Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Investment verstehen, sichern ihre Zukunft
 
Links & Kontakt:
enkelfähig e.V. – Websitehttps://enkelfaehig.de/
Kontakt zu Axel – Mailadresseaxel@enkelfaehig.de
 
Kontakt zu Sebastian – LinkedIn-Profillinkedin.com/in/sebflock
Regenerativ & digital zum Lesen – Buchhttps://bit.ly/4lfgyB7
 
In eigener Sache:
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Wir freuen uns über Feedback, Themenideen und inspirierende Gäst:innenvorschläge unter: regenerativ.digital@acb.studio
 
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Wednesday Oct 15, 2025

In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Amelie Salameh und Sophie Knödler, den Gründerinnen von Himmel & Humus – einer jungen, regionalen solidarischen Landwirtschaft (kurz: SoLaWi), die regenerative Landwirtschaft nicht nur als Methode, sondern als Haltung lebt.
Gemeinsam beleuchten sie, wie sich ökologische, soziale und persönliche Regeneration verbinden lassen – vom Aufbau lebendiger Böden bis hin zu einer Arbeitskultur, die zyklisch, achtsam und menschenorientiert gestaltet ist.
Sophie erklärt, wie sie mit Methoden wie Market Gardening, Bodenmikrobiom-Aufbau und Humusbildung nicht nur gesunde Pflanzen, sondern auch CO₂-Senken schaffen. Amelie zeigt auf, wie sie durch FINTA-geführte Organisationsstrukturen, zyklisches Arbeiten und soziale Innovation neue Wege in der Landwirtschaft geht.
Zudem sprechen die beiden über ihre Vision:
Landwirtschaft als regeneratives Ökosystem, das Mensch, Natur und Gemeinschaft verbindet.
Digitale Tools als Helfer – nicht als Selbstzweck.
Eine neue Kultur des Wirtschaftens, die auf Fürsorge statt Ausbeutung basiert.
Ein Gespräch über Erdung, Verantwortung und den Mut, Dinge radikal anders zu denken – von der Hand in der Erde bis zum digitalen Förderantrag.
 
Takeaways:
Regenerative Landwirtschaft ist mehr als CO₂-Bindung – sie ist ein soziales und kulturelles Projekt.
Kleine, dezentrale Strukturen können systemische Transformation anstoßen.
Zyklisches Arbeiten schafft Effizienz durch Achtsamkeit.
FINTA-geführte Betriebe zeigen, wie Inclusive Leadership gelingen kann.
Technologie darf unterstützen, aber nicht entfremden.
 
Links & Kontakt:
Himmel & Humus – Websitehttps://himmelundhumus.de
Kontakt zu Sebastian – LinkedIn-Profillinkedin.com/in/sebflock
Regenerativ & digital zum Lesen – Buchhttps://bit.ly/4lfgyB7
 
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Wednesday Oct 01, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Prof. Dr. Michael Braungart, dem Vordenker und Mitbegründer des Cradle to Cradle Designs sowie wissenschaftlicher Leiter der EPEA. Gemeinsam diskutieren sie, warum klassische Nachhaltigkeit nicht mehr ausreicht und wie ein radikal neues Denken über Produkte, Prozesse und Systeme zu einer tatsächlich regenerativen Wirtschaft führen kann.
Cradle to Cradle steht für einen Paradigmenwechsel: Weg von der Idee, lediglich „weniger Schaden“ zu verursachen, hin zu positiven Wirkungen, messbarer ökologischer Effektivität und einer neuen Kultur des Designs. Prof. Braungart zeigt, wie Produkte nicht nur ressourcenschonend, sondern nützlich für Mensch und Umwelt gestaltet werden können, als „Nährstoffe“ in technischen oder biologischen Kreisläufen.
Ein weiteres zentrales Thema der Folge ist die Rolle der Digitalisierung: Wie können digitale Technologien dabei helfen, Transparenz zu schaffen, Materialien rückverfolgbar zu machen und echte Kreisläufe umzusetzen? Welche Potenziale bieten KI, digitale Zwillinge oder Blockchain für eine regenerative Produktion?
Ein Gespräch, das zum Umdenken anregt – und eine Einladung, Wirtschaft nicht nur effizienter, sondern grundlegend effektiver zu gestalten.
 
Takeaways:
Nachhaltigkeit reicht nicht mehr aus: echte Veränderung entsteht durch ökologische Effektivität
Cradle to Cradle ermöglicht Produkte, die nützlich statt nur weniger schädlich sind
Digitalisierung schafft die nötige Transparenz und Rückverfolgbarkeit für funktionierende Kreisläufe
Unternehmen können durch intelligentes Design positive Umweltwirkungen erzielen
Regeneratives Wirtschaften erfordert ein Umdenken. Weg von Effizienz, hin zu Gestaltungskraft und Wirkung
 
Link zur Cradle 2 Cradle NGOE-Mail: info@c2c.ngo
 
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Wednesday Sep 17, 2025

Wasser ist Leben und gleichzeitig eine Ressource, die weltweit zunehmend unter Druck gerät. In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Carolin Stüdemann von Viva Con Agua über den unschätzbaren Wert von Wasser, die Ursachen globaler Wasserknappheit und darüber, wie Innovation, Digitalisierung und zivilgesellschaftliches Engagement zu Lösungen beitragen können.
Wasser durchzieht alle Lebensbereiche: von der Landwirtschaft über die Industrie bis hin zur globalen Gerechtigkeit. Doch während der Zugang zu sauberem Wasser für viele selbstverständlich scheint, bleibt er für Millionen Menschen ein täglicher Kampf. Die Episode beleuchtet nicht nur die ökologischen und sozialen Dimensionen dieser Herausforderung, sondern zeigt auch, wie smarte Technologien, digitale Tools und neue Formen der Zusammenarbeit helfen können, Wasser effizienter, gerechter und nachhaltiger zu managen.
Carolin teilt inspirierende Einblicke aus der Arbeit von Viva con Agua – einer Organisation, die sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt und dabei auf Kunst, Sport und Musik als Hebel für Veränderung setzt.
Takeaways:
Wasser ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine globale Gerechtigkeitsfrage
Wasserknappheit trifft weltweit ganze Regionen – mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Folgen
Digitale Technologien wie Sensorik, Datenanalysen und Aufbereitungssysteme eröffnen neue Wege im Wassermanagement
Viva con Agua zeigt, wie gesellschaftlicher Wandel durch kreative Kommunikation und Engagement gelingen kann
Wasser ist mehr als Ressource – es ist die Lebensgrundlage unserer Zukunft
Spendenseite von Viva Con Agua
Hier geht es zu Carolins Buch
 
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Wednesday Sep 03, 2025

In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ steht das Zusammenspiel von Nachhaltigkeit und Innovation rund um den wohl wichtigsten Rohstoff unseres Planeten, dem Wasser, im Mittelpunkt.
Steffen Erath, Head of Innovation and Sustainability bei hansgrohe, gibt Einblicke in sein Planet-Centered Innovation Framework – ein Ansatz, der Unternehmen über Innovationsprozesse dazu befähigt, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden.
Dabei wird deutlich, wie sich Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil von Unternehmensstrategien verankern lässt, um globale Herausforderungen aktiv zu adressieren und gleichzeitig langfristiges Wachstum und Profitabilität zu ermöglichen. Auszüge aus Steffen's Buch „Planet Centered Innovation“ unterstreichen die Relevanz eines unternehmerischen Denkens, das sich an den Bedürfnissen des Planeten orientiert.
Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Organisationen durch innovative und nachhaltige Lösungen widerstandsfähige Geschäftsmodelle entwickeln – Modelle, die nicht nur wirtschaftlich tragfähig sind, sondern auch einen messbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.
Jetzt reinhören und erfahren, wie Nachhaltigkeit zur treibenden Kraft unternehmerischer Innovation werden kann – für eine zukunftsfähige Wirtschaft und ein besseres Morgen.
 
 
Takeaways
"Planet-Centered Innovation" ist ein strategischer Ansatz, der wirtschaftlichen Erfolg mit den Bedürfnissen des Planeten in Einklang bringt
Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Innovationstreiber für zukunftsfähige Unternehmen
Globale Herausforderungen wie Klimawandel oder Ressourcenknappheit erfordern neue Denkweisen – insbesondere in der Produktentwicklung und im Design
Der Wandel beginnt im Inneren: Nachhaltigkeit muss Teil der Unternehmens-DNA werden, nicht nur Teil der Kommunikation
 
LinkedIn Profil von Steffen Erath
Link zu Steffen's Buch "Planet Centered Design"
 
 
 
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