Regenerativ & digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung

Regenerativ & digital ist dein Business-Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung.

Dein Gastgeber ist Sebastian – tief verwurzelt in den Bereichen Business Strategy, Product Innovation, Digital Design und Green Coding. Er nimmt dich mit zu inspirierenden Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und gelegentlich auch aus der Politik. Gemeinsam mit dir erkundet er, wie Unternehmen durch die Integration von regenerativem Wirtschaften und Digitalisierung nicht nur mehr Verantwortung übernehmen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen können.

Regenerativ & digital bietet dir tiefe Einblicke in die Praxis, diskutiert spannende Geschäftsmodelle und zeigt auf, wie regenerative Prinzipien und digitale Innovationen bereits heute zusammenwirken, um positive Veränderungen für unseren Planeten zu erwirken.

Tauche ein in eine Welt, in der wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und technologischer Fortschritt Hand in Hand gehen.

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Episodes

Wednesday Mar 25, 2026

 
In dieser Episode von „Regenerativ & digital" spricht Sebastian mit Sven Urselmann, Inhaber von Urselmann Interior – einem Unternehmen, das sich auf zirkulären Innenausbau nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip spezialisiert hat.
Gemeinsam tauchen sie in die Frage ein, wie Bauen nicht länger Teil des Problems, sondern aktiv Teil der Lösung sein kann. Sven zeigt, wie er über die letzten fünf Jahre mit rund 50 gewerblichen Projekten nachgewiesen hat, dass kreislauffähiger Innenausbau heute schon preisneutral zu konventionellem Ausbau möglich ist – und dabei bis zu 80 % der Emissionen und 70 % der Ressourcen einspart.
Der nächste Schritt ist für ihn regeneratives Bauen: mehr CO₂ in Gebäude einzuspeichern, als bei der Herstellung entsteht. Dafür setzt er bewusst auf Materialien wie Kork, Seegras und Massivholz – und denkt den Kreislauf konsequent weiter: Mit digitalen Materialpässen, Rücknahmemodellen von Herstellern sowie Abo-Modellen für Haushaltsgeräte.
Ein zentrales Thema der Folge ist auch der Bauwendehof in Düsseldorf-Flingern – ein 1.600 m² großes Projekt, das Handwerk, Urban Mining, Design und Gemeinschaft unter einem Dach zusammenbringt und als Blaupause für eine skalierbare Kreislaufwirtschaft in der Baubranche dienen soll.
Ein Gespräch voller Pragmatismus, Unternehmergeist und echter Gestaltungskraft. Eine Einladung, Bauen komplett neu zu denken.
 
Takeaways:
Kreislauffähiger Innenausbau ist heute schon preisneutral zu konventionellem Ausbau möglich
Regenerativ Bauen bedeutet: mehr CO₂ einzuspeichern, als bei der Herstellung entsteht
Digitale Materialpässe und Rücknahmemodelle sind der Schlüssel für funktionierende Kreisläufe im Bau
Produkte als Service (z. B. Bosch Blue Movement) ermöglichen neue Geschäftsmodelle und echte Kreislaufführung
Der Bauwendehof in Düsseldorf zeigt, wie Handwerk, Planung und Urban Mining lokal zusammenwachsen können
 
Links zur Folge:
Urselmann Interior: https://www.urselmann-interior.de 
Cradle to Cradle zertifizierte Produkte: https://c2ccertified.org/certified-products 
CO₂ Performance Ladder: https://www.co2performanceladder.com
 
Verwandte Podcastfolgen:
#18 Interface – Nils Rödenbeck: https://regenerativdigital.podbean.com/e/episode-018
#5 Concular – Dominik Campanella: https://regenerativdigital.podbean.com/e/episode-005 
 
 
In eigener Sache
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Und wenn Du Ideen für weitere Gesprächspartner:innen für uns hast oder persönliches Feedback jeder Art loswerden willst, schreib uns gerne unter regenerativ.digital@acb.studio.
Zudem gibt es "Regenerativ & digital" jetzt auch als Buch bei Springer/ Gabler. Natürlich freuen wir uns über jedes verkaufte Exemplar: https://bit.ly/4lfgyB7
 
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Wednesday Mar 11, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital" spricht Sebastian mit Nathanael Meyer, CEO & Co-Founder von Value Verde – einer digitalen Plattform, die Energiegenossenschaften sichtbar macht und den Beitritt so einfach wie den Kauf von Aktien gestaltet.
Gemeinsam tauchen sie in die Welt der Genossenschaften ein: Warum ist diese Unternehmensform eine der resilientesten und demokratischsten überhaupt? Und warum war sie bis vor Kurzem so sperrig und wenig zugänglich – und was hat sich das geändert?
Nathanael erklärt, wie ihn der Kontakt mit Stadtwerken und sein Engagement bei der SPD Leipzig auf das Problem der fehlenden Finanzierung in der Energiewende aufmerksam gemacht hat – und wie daraus die Idee zu Value Verde entstand. Seit dem 1. Januar 2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften in Deutschland gesetzlich möglich. Für Nathanael und sein Team war das der entscheidende Startschuss.
Value Verde listet aktuell 19 Energiegenossenschaften, zeigt deren Projekte, CO₂-Bilanzen und Ausschüttungen – und ermöglicht es Interessierten, vollständig digital Kontakt zur Genossenschaft aufzunehmen und Anteile zu zeichnen.
Ein weiteres zentrales Thema der Folge: die Zukunft der Plattform. Nathanael skizziert Ideen für Genossenschaftsbündel als Finanzprodukt, Sparplan-Modelle und die Integration in bestehende Banken-Apps – damit Genossenschaftsanteile künftig genauso selbstverständlich verfügbar sind wie ETFs oder Aktien.
Ein Gespräch über demokratisches Wirtschaften, lokale Wertschöpfung und die Frage, wie digitale Infrastruktur die Energiewende von unten stärken kann.
Takeaways:
Genossenschaften sind die sicherste Unternehmensform in Deutschland – mit dreimal niedrigerer Insolvenzquote als DAX-Konzerne
Seit 1.1.2025 ist der digitale Beitritt zu Genossenschaften gesetzlich möglich – ein Gamechanger für die Branche
Value Verde macht Energiegenossenschaften vergleichbar und digital beitrittsfähig
Wachsende Genossenschaften brauchen neue Mitglieder – Value Verde schafft dafür die digitale Infrastruktur
Genossenschaftsanteile könnten künftig als Bündel oder Sparplan über Banken-Apps zugänglich sein
Politische Schwankungen treffen Genossenschaften weniger hart als klassische Projektierer – dank konservativer Eigenkapitalstruktur
Link zu Value Verde: https://app.valueverde.de/
 
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Wednesday Feb 25, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital" spricht Sebastian mit Susanne Schöb, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Critical Friends.
Seit 2022 setzt sich Susanne gemeinsam mit ihrer Co-Gründerin Anna Goldhofer dafür ein, Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft zu transformieren – in der Innovation und Werte Hand in Hand gehen. Mit einem gesellschaftswissenschaftlichen Hintergrund sieht sie die Wirtschaft als den wirksamsten Hebel für gesellschaftliche Veränderungen.
Im Gespräch geht es um die Vision einer Beautiful Economy: ein Wirtschaftssystem, das positive Wirkung entfaltet – ökologisch, ökonomisch und sozial zugleich. Susanne und Sebastian diskutieren, warum klassisches Nachhaltigkeitsdenken nicht mehr ausreicht und warum es echten Mut braucht, regeneratives Wirtschaften innerhalb bestehender Organisationen voranzutreiben.
Ein zentrales Thema ist die Changemaker Akademie von Critical Friends: ein Weiterbildungsprogramm, das Menschen in Unternehmen befähigt, Transformationsprozesse von innen heraus zu gestalten – mit Tools aus Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Co-Creation und Change Management. Die Teilnehmenden arbeiten dabei direkt an echten Projekten im eigenen Unternehmen.
Außerdem sprechen die beiden über die Rolle von Agilität als strukturelle Grundlage für Veränderung, über Wachstumskritik und die Grenzen des Green Growth, über das Prinzip des „Thinking in Cells" und darüber, warum die Nachhaltigkeitsbewegung gerade jetzt ihre eigene Kommunikation hinterfragen muss.
Takeaways:
Die 'Beautiful Economy' denkt regeneratives Wirtschaften innerhalb planetarer und sozialer Grenzen
'Change from within' braucht strukturelle Voraussetzungen – allen voran Agilität und klare Rollen
Werte-Kongruenz zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden ist kein Soft-Skill, sondern Leistungsfaktor
Kleine Zellen positiver Veränderung können sich zu einem größeren Organismus verbinden
Jetzt ist der Moment, weiterzumachen – es gibt mehr Menschen, die an regenerativem Wirtschaften arbeiten, als man denkt
Link zu Critical Friends: https://www.critical-friends.org/
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Wednesday Feb 11, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & digital“ spricht Sebastian mit Georg Stawowy, CEO von Bürkert Fluid Control Systems, über die Frage, wie ein industrieller Mittelständler den Weg von klassischer Nachhaltigkeit hin zu einer regenerativen Unternehmensstrategie gestaltet – und welche Rolle Digitalisierung dabei spielt.
Georg beschreibt offen, dass Bürkert aktuell noch linear wirtschaftet. Statt dies zu beschönigen, hat das Unternehmen einen klaren Nordstern formuliert: einen Beitrag zu einer regenerativen Ökonomie zu leisten, statt sich mit „weniger Schaden“ zufriedenzugeben. Grundlage dafür ist das Verantwortungseigentum als stiftungsgetragenes Familienunternehmen, das langfristiges Denken, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbindet.
Ein zentrales Thema der Folge ist psychologische Sicherheit. Georg erläutert, warum Bürkert selbst in wirtschaftlich schwierigen Phasen auf Kurzarbeit verzichtet und keine betriebsbedingten Kündigungen ausspricht – und weshalb Vertrauen und Stabilität heute echte Wettbewerbsfaktoren sind.
Darauf aufbauend geht es um die strategische Ausrichtung des Geschäfts: Bürkert fokussiert sich zunehmend auf Zielindustrien mit positiver Wirkung, darunter Pharma und Biotechnologie, Labor- und Medizintechnik, New Food, Wasserstoffanwendungen und die Kühlung von Rechenzentren.
Ein entscheidender Enabler dieser Transformation ist die Digitalisierung. Von vernetzten Produkten über datenbasierte Services bis hin zu Transparenz in der Lieferkette zeigen Sebastian und Georg, wie Digitalisierung Kreislaufwirtschaft und Resilienz überhaupt erst praktikabel macht – ganz ohne Buzzwords, dafür mit konkreten Praxisbeispielen.
 
Takeaways:
Regeneratives Wirtschaften braucht einen klaren Nordstern
Verantwortungseigentum stärkt langfristige Wertschöpfung
Psychologische Sicherheit ist ein strategischer Erfolgsfaktor
Digitalisierung ermöglicht Transparenz, Resilienz und Kreisläufe
Transformation ist eine Lernreise – kein kurzfristiges Effizienzprojekt
 
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Wednesday Jan 28, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & digital“ spricht Sebastian mit Saskia Sefranek, einer von drei Geschäftsführer:innen von Acker e.V.. Sie verantwortet dort die Bereiche System Change und Entwicklung – und bringt ihre Erfahrung aus der Start-up- und Venture Capital-Welt in ein gemeinnütziges Wirkungsökosystem ein.
Gemeinsam tauchen sie in den „Ackerkosmos“ ein: von den Bildungsprogrammen AckerRacker und GemüseAckerdemie an Kitas und Schulen über Office-Gardening in Unternehmen bis hin zu generationenübergreifenden Angeboten in Nachbarschaften und Pflegeeinrichtungen. Immer im Zentrum: mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel – mit dreckigen Händen, leuchtenden Kinderaugen und gelebter Gemeinschaft.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Wirkungsmessung: „Wirkung ist unsere Währung“, sagt Saskia. Sie erklärt, wie Acker neun Wirkungsfelder systematisch erfasst – von Wissen über Gemüse, Begeisterung und Wertschätzung über gesündere Ernährung und Naturbezug bis hin zu Bewegung, Sozialkompetenzen, Verantwortungsübernahme und Selbstwirksamkeit. Anhand konkreter Zahlen wird deutlich, welchen Hebel ein Acker-Lernort für Ernährungsverhalten, Gesundheit und Nachhaltigkeitsbewusstsein hat.
Daneben geht es um die Frage, wie man so einen Wirkungsapparat finanziell stabil aufstellt. Saskia erläutert, wie sich Acker über Eigenanteile der Lernorte, Präventionspartner wie Krankenkassen, Unternehmenspartnerschaften, Stiftungen, öffentliche Förderung und die System Change Allianz trägt – eine Art „unternehmerische Philanthropie“, bei der nicht finanzielle Rendite, sondern Impact-Rendite im Fokus steht.
Natürlich spielt auch die Digitalisierung eine zentrale Rolle: Acker hat eine eigene digitale Lernplattform für Pädagog:innen aufgebaut und professionalisiert intern komplexe Logistik- und Skalierungsprozesse über CRM- und ERP-Systeme. Gleichzeitig bleibt das Spannungsfeld klar: Digitale Tools und KI sind nur dann sinnvoll, wenn sie am Ende zu mehr „dreckigen Händen“ auf echten Äckern führen – und ihren eigenen Ressourcen- und Energiebedarf im Verhältnis zur erzeugten Wirkung rechtfertigen.
Im letzten Teil des Gesprächs geht es um Systemwandel und politische Rahmenbedingungen: Bildung für nachhaltige Entwicklung, ein schwierigeres politisches Klima, aber auch die Idee positiver sozialer Kipppunkte. Saskia skizziert die Vision bis 2030: Jedes Kind soll die Chance haben, den Weg vom Saatkorn zur Karotte mit eigenen Händen zu erleben. Dafür arbeitet Acker entlang drei Hebeln: eigene Skalierung, Multiplikation über Pädagog:innenausbildung und Eltern – und politische Arbeit auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene.
 
Takeaways:
Warum „Wirkung ist unsere Währung“ bei Acker mehr ist als ein Slogan – und wie neun Wirkungsfelder messbar gemacht werden
Wie aus Schul- und Kita-Gärten systemverändernde Lernorte für Ernährung, Gesundheit, Naturbezug und Sozialkompetenz werden
Wie ein diversifiziertes Finanzierungsmodell und die System Change Allianz Acker resilient durch herausfordernde Zeiten tragen
Wie digitale Plattformen, Daten und perspektivisch KI helfen, hochkomplexe Logistik zu steuern – ohne das Erlebnis auf dem Acker zu ersetzen
Wie Acker trotz schwierigem politischen Sentiment an der Vision arbeitet, naturnahe Lernorte zum Bildungsstandard zu machen
Mehr zu Ackerhttps://www.acker.co/
 
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Wednesday Jan 14, 2026

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Ruth von Heusinger, Gründerin von ForTomorrow. Gemeinsam steigen sie tief in die Frage ein, wie CO₂-Kompensation wirklich wirksam werden kann – jenseits von Marketing-Versprechen und Good-Feel-Narrativen.
For Tomorrow verfolgt dafür einen ungewöhnlich direkten Hebel: Statt auf freiwillige Offsets zu setzen, nutzt die Organisation den verpflichtenden europäischen Emissionshandel. Ruth erklärt, wie Privatpersonen und Unternehmen über ForTomorrow Emissionsrechte kaufen lassen können – und warum das Löschen bzw. Stilllegen dieser Rechte (über Treuhandstrukturen) dazu beiträgt, den CO₂-Deckel im System tatsächlich Stück für Stück enger zu ziehen. Kurz: weniger Rechte im Markt, mehr Preisdruck, mehr Anreiz zur Transformation – bis hin zu ganz konkreten Effekten wie dem Fuel Switch zwischen Kohle und Gas.
Der zweite Wirkpfad ist naturbasiert – aber mit System: Aufforstung in Deutschland über Flächenumwandlung, bewusst gewählt wegen der strengen Waldgesetze und der langfristigen Sicherung. Ruth spricht offen über die Zeitdimensionen von CO₂-Entnahme, konservative Berechnungen (Worst-Case-Logik inklusive) und darüber, warum Glaubwürdigkeit bei Impact-Messung wichtiger ist als „schöne Zahlen“.
Ein zentrales Thema der Folge ist außerdem die Rolle von Digitalisierung und KI: ForTomorrow setzte von Anfang an auf einen schlanken, digitalen Spendenprozess – ohne Papierballast, dafür mit guter User Experience und dem Anspruch, auch digitale Nachhaltigkeit mitzudenken. Beim Thema KI bleibt Ruth pragmatisch: einsetzen, wo es Wirkung stiftet – nicht, weil es gerade „draufstehen muss“.
Hinzu kommen ihr politisches Engagement im Vorstand des BNW – Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und auf europäischer Ebene bei Ecopreneur. Ruth gibt eine Blick hinter die Kulissen und ordnet ein, wie Regulierung, Lobbydruck und gesellschaftliche Narrative aktuell um die Richtung der Transformation ringen.
Ein Gespräch für alle, die Wirkung nicht fühlen, sondern verstehen wollen – und die Lust haben, Klimaschutz als strategisches Projekt mit echtem Hebel zu denken.
 
Takeaways:
For Tomorrow nutzt den verpflichtenden EU-Emissionshandel als direkten Hebel gegen große Emittenten
Emissionsrechte stilllegen/ löschen kann Angebot verknappen, Preise beeinflussen und Transformation beschleunigen
Aufforstung wird systemisch gedacht: Flächenumwandlung in Deutschland schafft langfristige Sicherung durch Waldgesetze
Impact-Messung bleibt bewusst konservativ: lieber belastbar als „hübsch gerechnet“
Digitalisierung ist Enabler: einfache Spendenprozesse, bessere UX – und ein kritischer Blick auf Ressourcenverbrauch von KI
 
Mehr zu ForTomorrow:Website: https://www.fortomorrow.eu/Newsletter: https://www.fortomorrow.eu/de/newsletter-anmeldungLinkedIn von Ruth: https://www.linkedin.com/in/ruth-von-heusinger-b888b75a/
 
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Wednesday Dec 10, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Peter Post – einem der erfahrensten Köpfe im deutschsprachigen UX-, Service- und Strategiedesign und seit vielen Jahren Treiber für digitale Kreislaufwirtschaft.
Nach über 18 Jahren bei der Digitalagentur "Scholz & Volkmer", wo er als Geschäftsführer maßgeblich prägte, wie digitale Produkte in Deutschland gestaltet werden, gründete Peter 2020 sein eigenes Studio. Sein Fokus: Circular Experience Design – also Services, die echte Kreisläufe ermöglichen, unterstützen und skalieren.
Gemeinsam beleuchten wir, wie er zu Nachhaltigkeit und zirkulären Geschäftsmodellen kam, warum Kreislaufwirtschaft für Unternehmen wirtschaftlich so attraktiv ist und welche Nutzungsmuster ihm in seiner täglichen Projektarbeit immer wieder begegnen.
Dabei zeigt Peter eindrücklich: Kreislaufwirtschaft ist kein „Öko-Konzept“, sondern schlicht gutes Wirtschaften. Unternehmen, die Materialien, Komponenten und Produkte im Kreislauf halten, sichern sich neue Umsatzpotenziale, reduzieren Risiken in Lieferketten und erhöhen ihre Resilienz.
Ein besonderes Highlight der Folge: Peters Einblicke in den kommenden Digitalen Produktpass (DPP) der EU – ein regulatorischer Gamechanger, der enorme Chancen für digitale Services eröffnet. Von Reverse Logistics über Refurbishment bis hin zu „Product-as-a-Service“-Modellen: Wir diskutieren, welche Hebel jetzt wichtig werden und warum gerade der Mittelstand hier enormes Potenzial hat.
Außerdem sprechen wir über die Circular Experience Library – den Open-Source-Methodenkoffer, den Peter samt über 70 Pattern kostenlos veröffentlicht hat. Warum er das tut? „Es geht alles viel zu langsam – wir müssen das Wissen breit ausrollen, nicht verknappen.“
Ein Gespräch voller praktischer Beispiele, strategischer Tiefenbohrungen und klarer Empfehlungen für alle, die Kreislaufwirtschaft nicht nur verstehen, sondern gestalten wollen.
 
Takeaways:
Kreislaufwirtschaft ist vor allem eines: wirtschaftlich sinnvoll und werterhaltend.
Digitale Services sind der Schlüssel, Zyklen wie Reuse, Repair, Refurbishment und Product-as-a-Service skalierbar zu machen.
Der Digitale Produktpass (DPP) wird ab 2025 zum zentralen Hebel für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und neue Geschäftsmodelle.
Unternehmen profitieren mehrfach: durch neue Revenue Streams, bessere Resilienz und reduzierte Abhängigkeiten in Lieferketten.
Open-Source-Tools wie die Circular Experience Library beschleunigen Innovation – und holen Service Designer:innen in die Verantwortung.
Erfolgreiche Kreislaufprojekte scheitern selten an der Idee, sondern an internen Kompetenzen, Kultur und fehlenden Buy-ins.
Reparatur und Wartung sind die unterschätzten Power-Pattern der zirkulären Wirtschaft.
 
Link zur Circular Experience Library: https://www.circular-experience-library.org/
E-Mail: peter@circular-experience.org
 
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"Regenerativ & Digital" zum Lesen bei unserem Verlag Springer/ Gabler: https://bit.ly/4lfgyB7 

Wednesday Nov 26, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Stefan Schneider, Teil der Beratergemeinschaft "Myzelium" und seit vielen Jahren Begleiter von Menschen und Organisationen auf dem Weg zu gemeinschaftsbasierten Geschäftsmodellen. Mit seinem Hintergrund als Gründer des solidarischen Coworking Spaces "Franzwerk" in Tübingen und seiner langjährigen Arbeit in der Organisationsentwicklung bringt Stefan nicht nur Expertise, sondern vor allem gelebte Praxis mit.
Gemeinsam tauchen die beiden tief ein in die Logik und Wirkung gemeinschaftsgetragener Geschäftsmodelle: Warum werden Fixkosten im klassischen Markt falsch gedacht? Wie entsteht durch gemeinschaftliche Finanzierung ein Gegenmodell zu Wachstumszwang, Kapitalakkumulation und Konsumlogik? Und warum führt das zu mehr Wirksamkeit, Dankbarkeit und echten Gestaltungsmöglichkeiten für alle Beteiligten?
Stefan erläutert, wie aus Kund:innen mündige Mitglieder werden, wie solidarische Beiträge exklusive Preise ersetzen – und warum gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften für viele Menschen der Weg ist, ihre Herzensprojekte endlich tragfähig umzusetzen. Er teilt, wie das Franzwerk vom klassischen Coworking Space zu einem solidarischen Ort wurde und wieso selbst digitale Plattformen wie "WeChange" gerade beginnen, gemeinschaftsbasiert zu wirtschaften.
Ein zweites großes Thema der Episode ist der bewusste Umgang mit digitalen Tools. Stefan erklärt, weshalb "Myzelium" konsequent auf Big Tech-Produkte verzichtet, wie digitale Zusammenarbeit in gemeinschaftsbasierten Projekten gestaltet wird und wo die Grenzen zwischen Komfort und Haltung liegen. Und natürlich geht es auch um KI: Welche Chancen sieht "Myzelium" – und warum braucht es jetzt dringend bewusste Gestaltung statt unreflektierter Nutzung?
Eine Episode, die zeigt, wie radikal anders Wirtschaft aussehen kann, wenn Menschen Verantwortung teilen, Beziehungen stärken und Organisationen nach Bedürfnissen statt nach Preisen gestalten.
 
Takeaways
 
Fixkosten über solidarische Beiträge statt über Margen finanzieren – ein Ausweg aus dem Wachstumszwang
Festgesetzte Preise schließen aus – Beitragsrunden ermöglichen Teilhabe und Solidarität
Aus Konsument:innen werden Mitgestalter:innen, die Verantwortung übernehmen
Gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften macht Herzensprojekte tragfähig
Digitale Tools sind kein Selbstzweck – es braucht bewusste, wertebasierte Entscheidungen
KI verlangt klare Haltungen und menschliche Räume, nicht nur Effizienzsteigerung
"Myzelium" zeigt: Wirtschaft kann kooperativ, relational und regenerativ werden
 
Link zum Myzelium – https://www.myzelium.com/Myzelium-Podcast (mit bereits über 100 Folgen!) – https://www.myzelium.com/podcast/ 
 
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Wednesday Nov 12, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Michael Schwienbacher, Gründer und Ecosystem Architect von Sym: – dem Beyond Economy Ökosystem.
Sym: versteht sich als Entwicklungs- und Betriebsplattform für Unternehmensökosysteme – mit dem Ziel, Wirtschaft neu zu denken: vernetzt, symbiotisch und zukunftsfähig.
Michael erzählt, wie er nach einem radikalen Bruch mit der klassischen Finanzlogik zu einem neuen Verständnis von Unternehmertum fand – vom Ego zum Wir, vom Profitdenken zum Verantwortungskapitalismus.
Gemeinsam diskutieren Sebastian und Michael, warum Kooperation das neue Wachstum ist, wie Unternehmen in Ökosystemen echten Mehrwert für alle schaffen können und welche Rolle dabei Digitalisierung, Daten und KI spielen.
Anhand konkreter Beispiele wie Sym:tronics – einem Zusammenschluss mittelständischer Elektronikunternehmen – zeigt Michael, wie Synergien durch gemeinsame IT-, Vertriebs- und Datenstrategien entstehen und wie daraus eine Blaupause für neue, regenerative Wirtschaftsmodelle wächst.
Ein zentraler Treiber dabei: digitale Plattformen und die hauseigene KI „Lenny“, die Wissen bündelt, Verbindungen schafft und Kooperation intelligent fördern soll.
Sym: wird so zur praktischen Antwort auf die Frage: Wie sieht Wirtschaft jenseits des Wettbewerbs aus – als lebendiges, sich selbst verstärkendes System, vergleichbar mit dem Ökosystem "Wald"?
Ein Gespräch über die Zukunft von Wirtschaft als Gemeinschaftsleistung – datengetrieben, verantwortungsbewusst und zutiefst menschlich.
 
Takeaways:
Vom Ego zum Wir: Verantwortungskapitalismus statt Turbokapitalismus
Ökosysteme als Organisationsform der Zukunft
Kooperation schafft Mehrwert und Resilienz
Digitalisierung & KI als Enabler für Vertrauen, Transparenz und Effizienz
Sym: als Blaupause für regenerative Geschäftsmodelle
 
Mehr zu Sym: https://sym.eco/E-Mail: info@sym.eco
 
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Wednesday Oct 29, 2025

In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Axel Berger, Chief Sustainable Officer des Familieninvestors Haniel und geschäftsführender Vorstand von Enkelfähig e.V. Gemeinsam diskutieren sie, warum Nachhaltigkeit ein neues Narrativ braucht – weg vom Verzicht, hin zu einem positiven Zukunftsversprechen – und wie Unternehmen Nachhaltigkeit im Management wirklich operationalisieren können.
Axel zeigt eindrücklich, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität keine Gegensätze sind. Er erklärt, wie Digitalisierung und datenbasierte Tools helfen, Dekarbonisierung messbar und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten – und warum der Schlüssel zu echter Wirkung in der Verbindlichkeit von Managementsystemen liegt.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
Die Notwendigkeit eines neuen, positiven Narrativs für Nachhaltigkeit
Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsziele in die Managementroutine integrieren können
Warum Transparenz, Daten und klare KPIs entscheidend sind
Welche Chancen in Märkten wie Energiespeicherung, Batterierecycling und Kreislaufwirtschaft liegen
Und wie nachhaltige Investitionen zu unternehmerischem Erfolg führen können
Axel teilt außerdem persönliche Einblicke in seine eigene Transformation – vom klassischen Manager mit hohem CO₂-Fußabdruck zum nachhaltigen Familienreisenden im Elektroauto. Seine Botschaft: Regeneration beginnt mit Haltung – und mit der Bereitschaft, Chancen zu erkennen, statt Risiken zu fürchten.
Ein Gespräch über Verbindlichkeit, Verantwortung und die Kraft einer positiven Zukunftsgeschichte.
 
Takeaways:
Nachhaltigkeit braucht ein neues Narrativ: nicht Verzicht, sondern Zukunft
Managementsysteme müssen Nachhaltigkeit messbar und incentiviert machen
Digitalisierung ist der Enabler für Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Regenerative Geschäftsmodelle entstehen dort, wo Effizienz und Wirkung zusammenfinden
Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Investment verstehen, sichern ihre Zukunft
 
Links & Kontakt:
enkelfähig e.V. – Websitehttps://enkelfaehig.de/
Kontakt zu Axel – Mailadresseaxel@enkelfaehig.de
 
Kontakt zu Sebastian – LinkedIn-Profillinkedin.com/in/sebflock
Regenerativ & digital zum Lesen – Buchhttps://bit.ly/4lfgyB7
 
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„Regenerativ & digital“ ist ein Podcast von acb.studio – wir entwickeln digitale Produkte & Services im Einklang mit den planetaren Grenzen und gesellschaftlichem Mehrwert.

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